Vorurteile überwinden

Präventive Sensibilisierungsarbeit

mit Jugendlichen mit und ohne Migrationsbiographie

zum Schwerpunkt Antisemitismus/Rassismus 

 

Projektziele

Im Mittelpunkt des Projektes steht der gesellschaftliche Umgang mit menschenfeindlichen Ideologien, insbesondere Antisemitismus und Rassismus, aber auch Frauenfeindlichkeit, Nationalismus und Gewaltorientierung. Mit dem regionalen Schwerpunkt auf die steirische Landeshauptstadt Graz arbeiten die ProjektmitarbeiterInnen daran, zu diesem Thema verstärkt Kommunikation und Austausch mit Jugendlichen (mit und ohne Migrationsbiographie), Institutionen der Jugendarbeit und -bildung, sowie mit ExpertInnen zu schaffen. Dadurch sollen Lernfelder und Diskursräume entstehen, in denen Jugendliche ihre Haltungen und Handlungsoptionen hinsichtlich menschenfeindlicher Ideologien reflektieren und gegebenenfalls verändern können.

Schwerpunkte und Aktivitäten

Die Empfänglichkeit Jugendlicher für menschenfeindliche Haltungen ist verortet in einem Spannungsfeld von Identitätsfindungsprozessen, diskriminierungsgefährdeten Positionen, institutionellen Ausgrenzungserfahrungen, sowie ihrem Zugang zu politischer und geschichtlicher Bildung. Am Anfang des Projektes steht daher eine analytische Annäherung an die Rahmenbedingungen, in denen solche Positionen entstehen können und wie sie verändert werden können, anhand der Recherche von wissenschaftlichen Studien sowie von best-practice-Beispielen aus der Jugendarbeit. Auf Basis dieser treten wir in einen Dialog mit AkteurInnen des Feldes mit dem Ziel des Aufbaus gemeinsamer Expertise mittels langfristiger und tragfähiger Netzwerkentwicklung. In einem abschließenden Projektschritt werden Pilotinitiativen (MultiplikatorInnen-Schulungen, Aktivitäten in Schulen/Jugendzentren, o.ä.) konzipiert und umgesetzt, sowie kritisch reflektiert und schließlich dokumentiert. 

Kontakt

Wir sind interessiert am Erfahrungsaustausch zum Thema und freuen uns über eine Kontaktaufnahme!

Koordination

  • Ali Özbaş

Wissenschaftliche Mitarbeit

  • Barış Koç
  • Johanna Stadlbauer
     

Dieses Projekt startete im März 2017 und wird finanziert von:

- Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres
- Stadt Graz Bürgermeisteramt sowie Abteilung Bildung und Integration
- Zukunftsfonds Österreich